Muskat
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Muskat

Muskatnuss, lat.: Nux moschata

Der Ursprung der Kenntnisse über die Verwertung von Muskat als Heilmittel ist nicht bekannt. Fest steht, dass arabische Ärzte Muskat gebrauchten und die Kenntnisse darüber auf diesem Weg nach Europa gelangten.

Nux moschata verursacht bei gesunden Personen in hohen Gaben ein Verschwinden der Sinne und allgemeine Unempfindlichkeit und wird daher vorwiegend als Nervenmittel gebraucht. Man gibt es gern im gastrozerebralen Bereich bei Hysterie, Hypochondrie, Agora- oder Klaustrophobie (Platzängste), Lach- oder Weinkrämpfen, Kopfschmerzen und Dysmenorrhoe.

Bei den nervösen Gastropathien wird es bei Dyspepsie, Blähungen usw. aber auch bei Hyperazidität gebraucht. Eine wichtige Indikation sind Nieren- oder Blasenblutungen und es soll auch bei Darmblutungen wirksam gebraucht worden sein.

Auch bei Schwangerschaftserbrechen ist es wirksam. Jedoch soll es (hier besonders!) nur in geringen Dosen eingesetzt werden, da es in hohen Dosen abortiv und giftig wirkt.

Bild: Wikipedia

 

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Stand: Montag, 11. Juni 2018